Airlines zu verkaufen

Auch Portugal braucht dringend Geld. Der Staat muss seine Schulden massiv reduzieren, weil er letztes Jahr ein 85 Milliarden Euro schweres Rettungspaket des Internationalen Währungsfonds und der EU in Anspruch nah. Das Kabinett beschloss deshalb nun vergangene Woche ebenfalls endgültig, seine Anteile an TAP abzustoßen. Eine Bedingung machte die Regierung in Lissabon jedoch. TAP müsse als Nationalairline weiter betrieben werden. Gleichzeitig wird die portugiesische Flughafenbetreiberin ANA privatisiert.
Auch in Übersee
Nicht nur in Europa stehen Airlines im Angebot. Am 19. September plant die Regierung in Tokio, 96,5 Prozent der Aktien von Japan Airlines an die Börse zu bringen, wie ebenfalls letzte Woche bekannt wurde. Durch die Privatisierung der Fluggesellschaft könnten rund 8,5 Milliarden Dollar in die Kassen Nippons gespült werden. In Neuseeland will die Regierung ihre Anteil an Air New Zealand von 74 auf 51 Prozent reduzieren. Auch hier soll unter anderem mit diesem verkauf das Budget wieder ins Lot gebracht werden. Der endgültige Beschluss soll bis Anfang September fallen. Und in Saudi Arabien soll die nationale Saudia bald verkauft werden. Noch zögert aber das Parlament.
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